PRF, PRP und Polynukleotide – Unterschiede, Wirkung und moderne Hautverjüngung bei LVATE
Regenerative ästhetische Behandlungen gehören bei LVATE in München und in Düsseldorf zu den gefragtesten Methoden der modernen Hautverjüngung. Anders als klassische Filler zielen sie nicht primär auf Volumenaufbau ab, sondern darauf, die körpereigenen Reparatur- und Erneuerungsprozesse der Haut zu aktivieren. Zu den bekanntesten Methoden zählen PRP (Platelet-Rich Plasma), PRF (Platelet-Rich Fibrin) sowie Polynukleotide. Obwohl sie oft im gleichen Kontext genannt werden, unterscheiden sie sich grundlegend in Herkunft, Wirkweise und Anwendung.
PRP und PRF: Was ist der Unterschied?
Im Bereich der Eigenbluttherapie wird häufig der Begriff PRP verwendet. Medizinisch präziser ist jedoch die Unterscheidung zwischen PRP und PRF.
PRP (Platelet-Rich Plasma) wird aus dem Eigenblut gewonnen und enthält konzentrierte Blutplättchen. Diese setzen Wachstumsfaktoren frei, die regenerative Prozesse in der Haut unterstützen.
PRF (Platelet-Rich Fibrin) ist eine weiterentwickelte Form der Eigenbluttherapie. Durch ein schonenderes Zentrifugationsverfahren entsteht ein Fibrinnetzwerk, das Wachstumsfaktoren über einen längeren Zeitraum kontinuierlich freisetzt. Zudem kommt PRF vollständig ohne Zusatzstoffe aus.
👉 In unserer Praxis in München und Düsseldorf arbeiten wir ausschließlich mit PRF, da es eine besonders natürliche und nachhaltige Form der körpereigenen Hautregeneration darstellt.
Polynukleotide: Biostimulation für die Haut
Polynukleotide (PN oder PDRN) sind biotechnologisch hergestellte DNA-Fragmente, die meist aus Lachs- oder Forellen-DNA gewonnen werden. Aufgrund ihrer hohen biologischen Verträglichkeit werden sie in der ästhetischen Medizin zur gezielten Hautregeneration eingesetzt.
Nach der Injektion wirken Polynukleotide auf mehreren Ebenen:
- Aktivierung der Fibroblasten
- Förderung der Kollagen- und Elastinbildung
- Verbesserung der Hautfeuchtigkeit
- Unterstützung der Zellregeneration
Das Ergebnis ist eine sichtbar verbesserte Hautqualität, insbesondere bei feinen Linien, müder Haut und der empfindlichen Augenregion.
PRF vs. Polynukleotide: Welche Behandlung ist besser?
Sowohl PRF als auch Polynukleotide zählen zu den modernen biostimulierenden Verfahren in der ästhetischen Medizin. Sie ersetzen keine Filler, sondern aktivieren die natürlichen Reparaturmechanismen der Haut.
- PRF wird vor allem eingesetzt, wenn eine tiefere Geweberegeneration und langfristige Hautverbesserung gewünscht ist.
- Polynukleotide eignen sich besonders zur Verbesserung der Hautqualität, bei feinen Falten und zur Behandlung empfindlicher Areale wie der Augenpartie.
In vielen Fällen kombinieren wir beide Methoden, um optimale regenerative Ergebnisse zu erzielen.
Fazit: Moderne Hautverjüngung ohne Filler
PRF, PRP und Polynukleotide verfolgen alle das Ziel der Hautregeneration, unterscheiden sich jedoch deutlich in ihrer biologischen Wirkweise. Während PRF auf körpereigenen Wachstumsfaktoren basiert, wirken Polynukleotide als gezielte Biostimulatoren auf Zellebene.
In der LVATE entwickeln wir individuelle Behandlungskonzepte für natürliche Hautverjüngung ohne Volumen-Filler – basierend auf wissenschaftlich fundierten Verfahren der regenerativen Medizin.